Mittwoch, 16. Dezember 2015

Bleibweg-Tasche

Der Winter ist eher arbeits-arm. Da ist malwieder ein wenig Zeit zu nähen.
Und weil ich ja schon länger keine Tasche mehr genäht habe...
Hier also meine zweite Atomium nach dem gleichnamigen Schnitt von Machwerke.







Genäht aus grünem Straußenleder-Imitat, und Baumwollstoffen.



Der Trageriemen gibt der Tasche ihren Namen. Ein ausgedienter Stoffgürtel mit Spitznieten von einem anderen Gürtel.





Eigentlich brauch ich garkeine Tasche, wie ich feststellen musste. Naja. ;o)

Samstag, 27. Juni 2015

Die Füchsin


Das mittlere Kind braucht für eine Theater-Aufführung ein Fuchs-Kostüm.





Ein riesenvoluminöser Hasenkostüm-Schnitt aus einer uralten Burda lieferte die Grundzüge. Allerding hab ich einige Veränderungen, vor allem in der Weite vorgenommen.




Der Schwanz entstand pi-mal-Daumen und wurde nachträglich mit ein paar Stichen angenäht.





Zum Glück ließ sich Frau S. nicht lange bitten, die Häkelarbeit (nach dieser Anleitung) zu übernehmen.





Und nach der Aufführung, da wird der Schwanz wieder abgetrennt, der Overall ein Schlafanzug und die Mütze kommt im Winter solo zum Einsatz.



Sonntag, 10. Mai 2015

2 x abgepaustes Shirt zum Mitnehmen, bitte

Ja, hier wird noch genäht. ;o)

Neulich von einem Kaufshirt den Schnitt abgenommen.
Damit der Aufwand sich lohnte, zwei Shirts danach genäht.

N°1 aus einemStretch-Jersey in Beton-Optik von stoffbuero





Da kam dann auch mal ein bislang ungenutzer dunkelrot glänzender Falzgummi weg. Den hab ich vorne und hinten längs mit eingefasst.






Und weil ich vor einer Weile Unmengen Acrylfarben geschenkt bekommen hab, gab's damit noch einen Druck, der leider nicht allzu gut gelungen ist weil die Farbe unter den Schablonenrand gelaufen ist.






N°2 mit einem gesprenkelten dunkelgrauen Jersey von .stoffundstil





Diesmal nur hinten geteilt. Mit einer schwarzen Paspel.






Und als Druck auf dem Ärmel das Logo von "Tool". Hier mit stark verdünnter Farbe für den used-Look. Und ausserdem ein paar Baby-Druckknöpfe, die ich mitsamt schwarzem Ripsband auf die Schulternaht getackert habe. Verwertung von Kurzwaren-Schrankleichen sozusagen.


Montag, 4. Mai 2015

VIER




quatre - fjórir - shi - fyra - quattuor - four - четы́ре - ビエ





Donnerstag, 12. März 2015

Wald- und Wiesen-Rotkäppchen

Es ist wieder März und es wurde wieder ein Rotkäppchen-Teil fällig.

Diesmal eine Tasche mit rundem Boden zum Wildkräuter sammeln. So wird die Beute weniger verdrückt als in einem normalen Jute-Beutel.










Genäht aus einem Erbstück - handgewebtes grobes Leinen von anno dazumal. Untenrum aus rotem Regenbekleidungsstoff von Stoff und Stil damit die Tasche auf  feuchtem Boden nicht gleich durchweicht.

Ein Kordelzug einer alten Leinenjacke sorgt dafür, dass im Auto nicht gleich alles rausfällt.
Als Trageriemen habe ich den Gürtel eines alten Mantels hergenommen. Also quasi eine Teil-Upcycling-Tasche.










Und weil ich das Motiv so schön finde (leider aber noch immer nicht weiß, wer die Künstlerin ist) habe ich die Schablone vom letzten Mal nochmal aufgebügelt und mit einem feinen Edding die Konturen nachgemalt.

Wenn hier im Schwarzwald die letzten Schneeflecken weggetaut sind, kann es losgehen zur Tauglichkeitsprüfung. 



Und weil heute Donnerstag ist, geht es damit gleich ab zu RUMS.

Montag, 9. März 2015

Jeans-Upcycling mit Bleiche


Mit ungeliebten Jeans kann ich immer dienen. Denn ich bin wohl entweder ein Problemfall was die Passform betrifft, oder zu eigen. Oder beides.

Gestern habe ich einen Versuch unternommen, eine ebensolche zu retten.
Ursprünglich wollte ich die Hosenbeine (bootcut) kürzen mit Originalsaum und so. Damit man das auch mal gemacht hat. Dann stellte ich fest, dass diese Operation mit Trennen einhergehen würde und entschied mich stattdessen für Schere und eingezogenes Gummiband.

Ja, gut. Das ist jetzt nicht der beste Einfall gewesen.


Dann kam ich auf die Idee, malwieder was zu bleichen. Ein Motiv das ohne zu viele Schnörkel schnell aus Freezer-Paper ausgeschnitten war, fand sich rasch: die Schwalbe.

Wie sich herausstellte, war die Jeans recht resistent gegen Chlor-Bleiche und wollte auch nach einer Stunde noch nicht so richtig, also genau gesagt, garnicht. Die chlorgetränkte Hose zu bügeln brachte aber einen kleinen Erfolg.

Zu guter Letzt malte ich die Konturen mit Textil-Wachskreide noch einmal nach.











Fazit: ungeliebt bleibt trotzdem ungeliebt. 
Denn ein kniekehliger Faltenwurf und eine seltsame Windelhosenschnittführung am Allerwertesten lassen sich auch mit Bleiche nicht beheben. 

Naja, vielleicht als Not-Bux für die Gartenarbeit?

Montag, 2. März 2015

Restefest schwarzbunt

Das Monster of Metal hat ein Restehäufchen hinterlassen.

Da ich mir gerade FrauDONNA kommen lies und mir selbstgenähte Hosen so gut wie nie passen, durfte der oben genannte Resthaufen als Probestoff herhalten.





Den eingesetzen Keil und die Taschen hab ich erstmal weggelassen.

Und nur eine knappe Nahtzugabe angeschnitten.






Jetzt, wo das Teil passt, fehlen mir die Taschen natürlich doch. Wobei ich anmerken muss, die Taschenlösung vom Schnittmuster ist mir irgendwie zu reiterhosenspecklastig...

Donnerstag, 8. Januar 2015

Monster of Metal


Heute malwieder ein (fast) unbunter Beitrag.

Meine allererste Patchwork-Decke.
Ein Geburtstags-Geschenk aus diversen Metal-Shirts und einer Rückseite aus Baumwollfleece.
Da ich als blutiger Patch-Anfänger keine Falten riskieren wollte, musste ich jedes Teil (auch das Fleece, das entgegen meinen Erwartungen leider seeehr dehnbar war) mit einem Bügelvlies bestücken.

Auf die Volumenwatte habe ich dann doch verzichtet. Zum Glück! Es war so schon nicht einfach, das Monster unter der Nähmaschine zu manövrieren.

Das Einfassband anzunähen hat Dank der Anleitung von PechundSchwefel auf Anhieb geklappt.


Hat mir Spaß gemacht, das Projekt. Ich könnte mir vorstellen, dass die ein oder andere Decke noch folgen wird :o)





Maße: ca 1,45 x 1,95m