Donnerstag, 12. März 2015

Wald- und Wiesen-Rotkäppchen

Es ist wieder März und es wurde wieder ein Rotkäppchen-Teil fällig.

Diesmal eine Tasche mit rundem Boden zum Wildkräuter sammeln. So wird die Beute weniger verdrückt als in einem normalen Jute-Beutel.










Genäht aus einem Erbstück - handgewebtes grobes Leinen von anno dazumal. Untenrum aus rotem Regenbekleidungsstoff von Stoff und Stil damit die Tasche auf  feuchtem Boden nicht gleich durchweicht.

Ein Kordelzug einer alten Leinenjacke sorgt dafür, dass im Auto nicht gleich alles rausfällt.
Als Trageriemen habe ich den Gürtel eines alten Mantels hergenommen. Also quasi eine Teil-Upcycling-Tasche.










Und weil ich das Motiv so schön finde (leider aber noch immer nicht weiß, wer die Künstlerin ist) habe ich die Schablone vom letzten Mal nochmal aufgebügelt und mit einem feinen Edding die Konturen nachgemalt.

Wenn hier im Schwarzwald die letzten Schneeflecken weggetaut sind, kann es losgehen zur Tauglichkeitsprüfung. 



Und weil heute Donnerstag ist, geht es damit gleich ab zu RUMS.

Montag, 9. März 2015

Jeans-Upcycling mit Bleiche


Mit ungeliebten Jeans kann ich immer dienen. Denn ich bin wohl entweder ein Problemfall was die Passform betrifft, oder zu eigen. Oder beides.

Gestern habe ich einen Versuch unternommen, eine ebensolche zu retten.
Ursprünglich wollte ich die Hosenbeine (bootcut) kürzen mit Originalsaum und so. Damit man das auch mal gemacht hat. Dann stellte ich fest, dass diese Operation mit Trennen einhergehen würde und entschied mich stattdessen für Schere und eingezogenes Gummiband.

Ja, gut. Das ist jetzt nicht der beste Einfall gewesen.


Dann kam ich auf die Idee, malwieder was zu bleichen. Ein Motiv das ohne zu viele Schnörkel schnell aus Freezer-Paper ausgeschnitten war, fand sich rasch: die Schwalbe.

Wie sich herausstellte, war die Jeans recht resistent gegen Chlor-Bleiche und wollte auch nach einer Stunde noch nicht so richtig, also genau gesagt, garnicht. Die chlorgetränkte Hose zu bügeln brachte aber einen kleinen Erfolg.

Zu guter Letzt malte ich die Konturen mit Textil-Wachskreide noch einmal nach.











Fazit: ungeliebt bleibt trotzdem ungeliebt. 
Denn ein kniekehliger Faltenwurf und eine seltsame Windelhosenschnittführung am Allerwertesten lassen sich auch mit Bleiche nicht beheben. 

Naja, vielleicht als Not-Bux für die Gartenarbeit?

Montag, 2. März 2015

Restefest schwarzbunt

Das Monster of Metal hat ein Restehäufchen hinterlassen.

Da ich mir gerade FrauDONNA kommen lies und mir selbstgenähte Hosen so gut wie nie passen, durfte der oben genannte Resthaufen als Probestoff herhalten.





Den eingesetzen Keil und die Taschen hab ich erstmal weggelassen.

Und nur eine knappe Nahtzugabe angeschnitten.






Jetzt, wo das Teil passt, fehlen mir die Taschen natürlich doch. Wobei ich anmerken muss, die Taschenlösung vom Schnittmuster ist mir irgendwie zu reiterhosenspecklastig...