Montag, 9. März 2015

Jeans-Upcycling mit Bleiche


Mit ungeliebten Jeans kann ich immer dienen. Denn ich bin wohl entweder ein Problemfall was die Passform betrifft, oder zu eigen. Oder beides.

Gestern habe ich einen Versuch unternommen, eine ebensolche zu retten.
Ursprünglich wollte ich die Hosenbeine (bootcut) kürzen mit Originalsaum und so. Damit man das auch mal gemacht hat. Dann stellte ich fest, dass diese Operation mit Trennen einhergehen würde und entschied mich stattdessen für Schere und eingezogenes Gummiband.

Ja, gut. Das ist jetzt nicht der beste Einfall gewesen.


Dann kam ich auf die Idee, malwieder was zu bleichen. Ein Motiv das ohne zu viele Schnörkel schnell aus Freezer-Paper ausgeschnitten war, fand sich rasch: die Schwalbe.

Wie sich herausstellte, war die Jeans recht resistent gegen Chlor-Bleiche und wollte auch nach einer Stunde noch nicht so richtig, also genau gesagt, garnicht. Die chlorgetränkte Hose zu bügeln brachte aber einen kleinen Erfolg.

Zu guter Letzt malte ich die Konturen mit Textil-Wachskreide noch einmal nach.











Fazit: ungeliebt bleibt trotzdem ungeliebt. 
Denn ein kniekehliger Faltenwurf und eine seltsame Windelhosenschnittführung am Allerwertesten lassen sich auch mit Bleiche nicht beheben. 

Naja, vielleicht als Not-Bux für die Gartenarbeit?

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